Universität Bremen  
 
 
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„Auf dem Weg zu einer Neuorientierung –
Konzepte zur Steuerung von und in Unternehmen“



27. bis 29. Mai 2010
72. Wissenschaftliche Jahrestagung des Verbandes
der Hochschullehrer für Betriebswirtschaft e. V.
 
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  Workshop III
Aktuelle Problemfelder der Befragungsforschung


Organisator und Ansprechpartner

Prof. Dr. Martin Klarmann, Juniorprofessor für Empirische Forschungsmethoden, Universität Mannheim

Mittwoch, 26. Mai 2010, 12.00–16.30 Uhr

Zeit Ort Session
11.30–12.00 WING 0.03 Registrierung und Mittagsimbiss
12.00–13.00 WHS 5 0.13 Spezifikation der Messmodelle
(formativ versus reflektiv)
13.00–14.00 WHS 5 0.13 Systematische Messfehler: Common Method Bias and Key Informant Bias
14.00–14.30 WING 0.03 Kaffeepause
14.30–15.30 WHS 5 0.13 Analyse moderierter Effekte
15.30–16.30 WHS 5 0.13 Endogenität: Ausgelassene Variablen und reziproke Effekte


Inhalt
Ausgehend von Reviewer-Kommentaren zu aktuellen Projekten standardisierter Befragungsforschung sollen methodische Problemfelder und mögliche Lösungsansätze besprochen werden. Im Vordergrund stehen dabei praktische Anleitungen zur Diagnose und zum Umgang mit solchen Problemen. Beispiele zur Umsetzung der vorgestellten Konzepte mit Hilfe von Mplus und smartpls werden gegeben. 

Ablaufskizze:

12.00-13.00 Uhr
Spezifikation der Messmodelle

Beispielhafte Fragestellungen: 
  • Wie lassen sich Reliabilität und Validität der Messung quantitativ überprüfen?
  • Wann sollten single-item, wann sollten multi-item measures eingesetzt werden?
  • Wann sind reflektive, wann sind formative Messmodelle angemessen?
  • Wie lassen sich reflektive Messmodelle spezifizieren?
  • Wie lassen sich formative Messmodelle spezifizieren?
  • Wie lassen sich Konstrukte höherer Ordnung spezifizieren?

13.00-14.00 Uhr
Systematische Messfehler: Common Method Bias und Key Informant Bias

Beispielhafte Fragestellungen: 

  • Wie wirken sich Common Method Bias und Key Informant Bias auf die Messung von Zusammenhängen aus?
  • Wie kann man überprüfen, ob ein Common Method Bias vorliegt?
  • Wie kann man überprüfen, ob ein Key Informant Bias vorliegt?
  • Wie kann man statistisch für Common Method Bias und/oder Key Informant Bias kontrollieren?

14.00–14.30 Uhr
Kaffeepause

14.30–15.30 Uhr
Analyse moderierter Effekte

Beispielhafte Fragestellungen: 

  • Wie lassen sich Koeffizienten in Moderationsmodellen interpretieren?
  • Welche grundsätzlichen Möglichkeiten zur Analyse von moderierten Effekten gibt es?
  • Wie lassen sich moderierte Effekte in Modelle der Kausalanalyse integrieren?
  • Welches Verfahren zur Analyse moderierter Effekte ist überlegen?

15.30-16.30 Uhr
Endogenität: Ausgelassene Variablen und reziproke Effekte

Beispielhafte Fragestellungen: 

  • Was genau ist das „Endogenitäts“-Problem der Befragungsforschung?
  • Wie lässt sich Endogenität diagnostizieren?
  • Welche Auswirkung auf Analyseergebnisse hat das Auslassen von Variablen?
  • Wie kann man dem Vorwurf, Variablen ausgelassen zu haben, wirkungsvoll begegnen?
  • Wie lassen sich reziproke Effekte anhand von Befragungsdaten analysieren?


Unterlage zum Workshop

Alle Workshop-Teilnehmer erhalten vor Beginn eine Unterlage mit allen Workshop-Charts sowie Hinweisen auf weiterführende Literatur.


Teilnehmerspezifische Fragen

Gerne greife ich auch spezifische Fragen der Teilnehmer zu den behandelten Problemfeldern auf. Teilnehmer bitte ich, solche Fragen bis zum 15. Mai 2010 an martin.klarmann@bwl.uni-mannheim.de zu senden.


Literatur

Klarmann, Martin (2008), Methodische Problemfelder der Erfolgsfaktorenforschung: Bestandsaufnahme und empirische Analysen, Wiesbaden.


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