Universität Bremen  
 
 
Lotse


„Auf dem Weg zu einer Neuorientierung –
Konzepte zur Steuerung von und in Unternehmen“



27. bis 29. Mai 2010
72. Wissenschaftliche Jahrestagung des Verbandes
der Hochschullehrer für Betriebswirtschaft e. V.
 
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  Workshop IV
Konfigurationelle komparative Methoden


Organisatoren und Ansprechpartner
Prof. Dr. Martin Schneider, Lehrstuhlinhaber, Lehrstuhl für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, insbes. Personalwirtschaft, Universität Paderborn
Dipl.-Kfm. Conrad Schulze-Bentrop, Wissenschaftlicher Angestellter, Lehrstuhl für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, insbes. Personalwirtschaft, Universität Paderborn

Mittwoch, 26. Mai 2010, 12.00–16.30 Uhr

Zeit Ort Session
11.30–12.00 WING 0.03 Registrierung und Mittagsimbiss
12.00–14.00 WiWi Rotunde 3 Was ist QCA?

Grundlagen der Crisp‐Set QCA: Boolesche Algebra und Wahrheitstabellen

Probleme: Begrenzte empirische Vielfalt, widersprüchliche Zeilen
14.00–14.30 WING 0.03 Kaffeepause
14.30–16.30 WiWi Rotunde 3 Grundlagen der Fuzzy‐Set QCA

Anwendung mit fsQCA 2.0-Software


Inhalt
Konfigurationelle komparative Methoden sind eine Methodenfamilie, deren Ursprung die vom US-amerikanischen Soziologen und Politikwissenschaftler Charles C. Ragin 1987 eingeführte Qualitative Comparative Analysis (QCA) bildet. Konfigurationelle komparative Methoden sind eine Alternative zu klassischen statistischen Verfahren und Fallstudien. Ihre Anwendbarkeit ist bereits ab zehn Fällen gegeben. Konfigurationelle komparative Methoden ermöglichen es, komplexe Kausalzusammenhänge herauszuarbeiten. Multiple Interaktionen der Bedingungen untereinander und Äquifinalität (mehrere Merkmalskombinationen führen zum selben Ergebnis) stellen kein Problem dar, sondern sind im Gegenteil Grundannahmen der Methode. Zunächst vornehmlich in der Politik- und Sozialwissenschaft angewandt, findet sie aktuell auch unter Betriebswirtschaftlern einen immer größeren Anwenderkreis.

Sowohl die Crisp-Set-Version (csQCA) für dichotome Daten als auch die Fuzzy-Set-Version (fsQCA) für nicht-dichotome Daten werden vorgestellt. In beiden Versionen werden mit Hilfe Boolescher Algebra komplexe Kausalstrukturen ermittelt, indem notwendige und hinreichende Bedingungen für ein bestimmtes Ereignis (Outcome) identifiziert werden.

Die Workshop-Teilnehmer werden mit der QCA-„Sprache“, den theoretischen Grundlagen, der technischen Vorgehensweise bei einer Analyse sowie der Analyse-Software vertraut gemacht.

Für praktische Anwendungen am Computer mit Beispieldaten werden die Teilnehmer gebeten einen Laptop mitzubringen. Idealerweise sollte vorher die fsQCA 2.0-Software bereits auf dem Laptop installiert worden sein. Sie kann unter www.u.arizona.edu/~cragin/fsQCA/software.shtml  kostenlos heruntergeladen werden.

Datensätze für die Übungen am Computer, im Workshop gezeigte PowerPoint-Folien und Literaturhinweise zur Vorbereitung werden rechtzeitig vor dem Workshop verschickt.

Der Workshop richtet sich insbesondere an Anfänger, so dass keine Vorkenntnisse von QCA erforderlich sind.

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